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Knapp drei Jahrzehnte lang durchschnitt die Mauer entlang einiger Bezirksgrenzen im Zickzackkurs die Straßen der Stadt. Ein 4 Meter hohes Monstrum aus Betonelementen, gekrönt durch die charakteristische Betonröhre, damit Kletterer keinen Halt finden konnten.
Auf der Ostseite der Mauer verlief parallel der Todesstreifen, eine geharkte Fläche, 20 bis 30 Meter breit, mit Signalzäunen, Hundelaufanlagen, Wachtürmen und Patroullienweg. Eine sogenannte Vormauer trennte dieses feindliche Niemandsland vom Ost-Berliner Stadtgebiet ab. Halt! Grenzgebiet.
Sieben Grenzübergänge ermöglichten – geordnet und eingeteilt für “Westberliner”, “BRD-Bürger” und “Ausländer/Diplomaten” den Übertritt von West nach Ost. In umgekehrter Richtung durften nur Rentner, die die DDR nicht mehr brauchte und wenige Auserwählte mit Sondergenehmigung.
Nach der Wende 1989 hat man die Sperranlagen abgebaut. Nur wenige Hundert Meter Mauer und drei Wachtürme sind erhalten geblieben. Trotzdem sind noch überall Spuren der Teilung sichtbar.
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