Zille sein Milljöh


       

Heinrich Zille!Bei InBerlinReisen.

Nikolaiviertel.Zeigt InBerlinReisen.

Im Hinterhof!Mit InBerlinReisen.

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Ein musikalisch-szenischer Spaziergang durch Zilles Berlin

Berliner Schnauze im Herzen der Stadt klein – fein – unterhaltsam Spieldauer ca. 80 Minuten eine Pause Heute verwechselt man Zille und seinen hintersinnig-bösen Witz leider oft mit bulettenseliger Nostalgie. Um so erfreulicher ist es da, wenn die urigen Typen vom ollen Maler tatsächlich nuanciert daherkommen. Zwar mit unendlich viel Herz, einer riesigen Berliner Schnauze und Lokalkolori …, aber eben auch mit der deutlichen Sozialkritik, die Zille ihnen in den Mund gelegt hat. Klaus Wüsthoff und Bernd Köllinger haben zwei Künstler gefunden, die glatt als Reinkarnation der Originale durchgehen könnten … das ideale Zille-Paar … Mit allerlei Requisiten und bunten Accessoires schlüpft das Darsteller-Duo in die Rollen plebejisch trotziger Gestalten voller Lebenslust. So besingt “Orje” die große Partei der Laubenpieper, während Heidrun Preußer erst als Mamsell für Berliner Küche wirbt und dann als ehemalige Zirkuskünstlerin berührt. Ob Gassenhauer, Polka oder leises Chanson, musikalisch ist alles erlaubt, um jedes einzelne Schicksal in seinen Schattierungen und Gemütslagen zu erfassen. Ein Reigen, so unverblümt frech wie Zilles Bilder. Ulrike Borowczyk in der Berliner Morgenpost

Rund um den ollen Zille und sein Milljöh wird in Berlin seit jeher nur allzu gerne rumgetümelt, dass einem die Ohren abfallen … Bei der entschlackten Revue von Autor Bernd Köllinger und Komponist Klaus Wüsthoff ist zum großen Glück das Gegenteil der Fall. Dem Gespann gelingt es tatsächlich, Typen auf die Unterbühne des Theaters des Westens zu stellen, die so liebevoll laubenpieperisch, so verbummelt jewieft sind, wie von Heinrich Zille gemalt. Das hat Pepp, Biss und Schmiss – sogar dann, wenn die Stimmung mit Berliner Weiße und Can-Can ungeahnte Höhepunkte erreicht … den Zugereisten werden die Augen dafür geöffnet, auf welche Arten der Körperertüchtigung sie sich bei Berolina einlassen müssen, um dazuzugehören. Ein Prosit auf Rinnsteinprinzessinnen und Rotzgören! Ute Büsing im Info-Radio


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Verkehrsanbindungen: S- und U-Bahn Alexanderplatz, Bus 143 und 148 und TXL bis Nikolaiviertel. Parkplätze: Mühlendamm, Parkhaus Rathauspassage. Für das leibliche Wohl der Gäste sorgt die Kaffeestube im Nikolaiviertel.