Funkhaus Berlin

Entdecken Sie mit uns auf einer Führung das Funkhaus Berlin, eine bis heute hoch geschätzte Anlage für Musikproduktion. Seit Anfang der 1950er sendete von hier das staatliche Radio der DDR. Zu diesem Zweck entstand ein hochmoderner, sich ständig erweiternder Komplex für Rundfunkproduktion. Heute findet keine Radioproduktion mehr statt. Aber die Aufnahmesäle sind nach wie vor heiß begehrt, weil sie Akustik und Design auf einzigartige Weise verbinden. Bestes Beispiel hierfür ist Saal 1 im Funkhaus Berlin. Freuen Sie sich schon jetzt darauf, in den Genuss dieser differenzierten Raumakustik zu kommen.

Dauer einer Führung: 90 Minuten

Besuchen Sie das Funkhaus Berlin in der Nalepastraße und erfahren Sie mehr über die spannende Rundfunkgeschichte Berlins. Durch die Teilung in vier Sektoren gibt es gleich mehrere Funkhäuser, deren Geschichte in engem Zusammenhang steht.

Von Beginn an verfügt das Funkhaus Berlin in der Nalepastraße über einen weltweit einzig-artigen Produktionskomplex. Vier Aufnahmestudios und zwei Hörspielkomplexe dienen aus-schließlich dem Zweck der Musik- und Wortproduktion. Saal 2, wie links zu sehen, ist das zweitgrößte Aufnahme-studio im Funkhaus und fester Bestandteil der Führungen.

DDR Berlin

Wenige Tage nach Ende des Zweiten Weltkrieges ging der Berliner Rundfunk als erster Nachkriegssender auf Sendung. Platz für die Produktion bot das im Westteil der Stadt liegende Haus des Rundfunks. Anfang der 50er Jahre musste der Berliner Rundfunk jedoch raus, weil sich der ideologische Konflikt zwischen Ost und West weiter zuspitzte. Ein neues Funkhaus Berlin wurde gebaut. Diesmal im Ostteil der Stadt, an der Ortsgrenze zu Köpenick. Das Funkhaus Berlin in der Nalepastraße bildete den Gegenpol zum Westrundfunk. Hier wurde Radio gemacht, in einem Funkhaus der Superlative.

Im Anschluss an die 90-minütige Führung  gibt es die Möglichkeit eine Pause in der „Milchbar“ zu machen; ein Café mit dem original erhaltenen DDR Ambiente aus den 70er Jahren.