Brandenburger Highlights

Brandenburger Highlights2018-11-18T14:08:40+00:00

Wir fahren mit Ihnen ins Berliner Umland!

Modernes Bauen in Brandenburg

Auch Brandenburg begeht 2019 das Bauhaus-Jubiläumsjahr. Mit der ehemaligen Bundesschule des Allgemeinen Deutschen Gewerkschaftsbundes (ADGB) steht in Bernau im Barnimer Land ein herausragendes Zeugnis der Bauhaus-Architektur.

2017 wurde der Gebäudekomplex in die UNESCO-Welterbeliste aufgenommen. Die Bundesschule ist nach dem Bauhaus-Gebäude in Dessau in Sachsen-Anhalt von 1925/1926 das zweite Schulgebäude aus dem Wirkungsfeld des Bauhauses. Sie steht bis heute als ein Beispiel für eine klar gegliederte bauliche Anlage, die sich einfühlsam in die naturbelassene Landschaft einfügt.

Nach der Besichtigung geht es zum Schiffshebewerk Niederfinow. Und dieser Bau ist geradezu ein Koloss: Das 1934 in Betrieb genommene Schiffshebewerk gilt als ältester und noch intakter Fahrstuhl für Schiffe in Deutschland. Die Boote überwinden in dem Stahlgiganten auf dem Oder-Havel-Kanal einen Höhenunterschied von insgesamt 36 Metern. Direkt daneben entsteht derzeit ein Neubau aus Beton, der für noch größere Schiffe ausgelegt ist.

Angebot

Bauhaus Denkmal Bundesschule, Stadtführung durch Bernau, Mittagessen im Restaurant & Pension „Hofgeflüster“ (3 Tellergerichte zur Wahl), Führung und Schifffahrt durch das Schiffshebewerk Niederfinow

Wunderbares in der Prignitz

Einst galt Bad Wilsnack als „Santiago des Nordens“ – heute lebt die lange und bedeutende Pilgertradition dort wieder auf. Schon im Mittelalter war die Stadt ein bedeutender Wallfahrtsort. Ihr Wahrzeichen ist die spätgotische Wunderblutkirche St. Nikolai, die den Ort überragt.

Im Sommer 1383 wurde Bad Wilsnack zum Schauplatz wundersamer Ereignisse. Die Legende besagt, dass während eines Kirchweihfestes in Havelberg, der Ritter Heinrich von Bülow den verlassenen Ort in Brand steckte. Einige Tage nach dieser Tat fand der Wilsnacker Pfarrer Cabbuez beim Aufräumen der Kirchentrümmer drei vom Feuer unversehrte Hostien, die Blutflecken aufwiesen. Wilsnack wurde infolgedessen zu einem der wichtigsten Wallfahrtsziele in  Mitteleuropa.

Am Nachmittag steht neben der Kirche in Kletzke das 1287 gegründete Klosterstift zum Heiligengrabe auf dem Programm. Es ist bis heute fast vollständig erhalten. Einen besonderen Schmuck stellen dort die freigelegten und gut erhaltenen Wandmalereien aus dem 18. Jahrhundert dar.

Angebot

Besichtigung der St. Marienkirche in Kyritz sowie der Wunderblutkirche St. Nikolai in Bad Wilsnack, anschließend Mittagessen auf Schloss Grube (3 Tellergerichte zur Wahl), Besichtigung der Kirche Kletzke und des Klosterstifts zum Heiligengrabe

Schinkel – der universelle Baumeister

Karl Friedrich Schinkel hat entscheidend die brandenburgische Schlösser- und Gartenkultur des 19. Jahrhunderts geprägt. Der gebürtige Neuruppiner gilt als einer der bedeutendsten Baumeister des preußischen Königs. Seine schlichte Formensprache ist geprägt vom Geist der Antike und römischer Baukunst.

Zu sehen zum Beispiel in Neuhardenberg im Seenland Oder-Spree: Um 1820 wird das dortige Schloss nach Plänen von Schinkel in ein zweigeschossiges klassizistisches Palais umgebaut. Es folgt im Jahr 1822 die Umgestaltung des Parks nach Plänen des Gartenbaumeisters Peter Joseph Lenné.

Neuhardenberg liegt am westlichen Rand des Oderbruchs – einer Region in Brandenburg, über die auch schon Theodor Fontane in seinen „Wanderungen durch die Mark Brandenburg“ im Band „Das Oderland“ geschrieben hat.

Auf dem Programm steht außerdem die Besichtigung der Schinkelschen Normalkirche Sophienthal. Das kleine turmlose Backstein-Fachwerkhaus mit Satteldach sollte einst Vorbild für alle evangelischen Kleinkirchen in Preußen sein.

Angebot

Besichtigung der Schinkel-Kirche sowie des Schlosses in Neuhardenberg, Mittagessen in der Schlossbrennerei (3 Tellergerichte zur Wahl), Besichtigung der Schinkel’schen Normalkirche Sophienthal sowie des Schul- und Bethauses in Alt-Langsow

Schlösser und Gutshäuser der Mark

Fontane wanderte durch Brandenburg und machte die Schlösser und Gutshäuser weltberühmt. Schloss Rheinsberg, Sanssouci oder Neuhardenberg gehören zu den schönsten Zeugnissen der Kulturgeschichte des Landes. Nicht minder beeindruckend sind kleinere Schlossanlagen wie Schloss Doberlug oder das Barockschloss Martinskirchen im Elbe-Elster-Land.

Schloss Doberlug gilt als die sächsische Perle in Brandenburg. Denn der Bau steht stellvertretend als Erinnerungsort für den Übergang einiger Landesteile Sachsens an das Königreich Preußen nach der Neuordnung Europas auf dem Wiener Kongress 1815. Das prachtvolle Schloss gehörte ehemals zum Besitz der Kurfürsten von Sachsen und ist eines der eindrucksvollsten Zeugnisse der sächsischen und preußischen Geschichte.

Schloss Martinskirchen dominiert mit seinen beachtlichen Abmessungen und dem hohen Mansarddach das Bild des Dorfes. Seine Architektur sowie die Gestaltung der Innenräume prägten Baumeister und Künstler des Dresdener Hofes. Der mächtige Barockbau entstand in den Jahren 1751 bis 1756 und gehört zu den bedeutenden barocken Schlossanlagen in Brandenburg. Besonderheit des Schlosses ist der historische Marmorsaal über zwei Stockwerke mit seinem einzigartigen Deckengemälde.

Angebot

Besuch des Barockschlosses Martinskirchen in Mühlberg (Elbe) und des Schlosses Doberlug, Mittagessen in der Klosterschänke Schloss Doberlug (3 Tellergerichte zur Wahl), Besuch von Schloss Sonnewalde sowie Schloss Wiepersdorf

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